Wie auf anderen Betriebssystemen nimmt mit der Zeit auch der Speicherplatz auf dem Mac ab und wer sein Gerät über mehrere Jahre hinweg nutzt, kommt selten darum herum, alte Dateien und Programme zu löschen. Wichtig ist nur, dass man nicht nur einmal aufräumt, sondern kontinuierlich strukturiert vorgeht. Hier sind 7 bewährte Methoden, die dauerhaft für Entlastung sorgen.
Unnötige Dateien identifizieren
Oft befinden sich auf unserem System Dateien und Programme, die wir nicht mehr brauchen, aber die eine Menge Platz wegnehmen. Das Problem liegt darin, dass wir möglicherweise nicht einmal wissen, wo sie abgelegt wurden. Wir müssen also manuell nach diesen Dateien suchen und sie gezielt entfernen. Eine alternative Methode ist die Nutzung von Bereinigungstools. Spezielle Tools für die Bereinigung von Macs durchsuchen das System automatisch nach alten Programmbestandteilen, wodurch wir schnell unnötige Dateien beseitigen können.
Time Machine-Backups löschen
Viele Mac-Nutzer schätzen die Time Machine für ihre automatischen Backups. Es kann jedoch schnell passieren, dass diese Backups zu viel Speicherplatz belegen und das System überfüllen. Time Machine-Backups werden schließlich nicht nur einmal erstellt, sondern laufend durch inkrementelle Backups ergänzt. Der beste Weg, um Speicherprobleme durch wachsende Backups zu vermeiden, ist, sicherzustellen, dass die Time Machine korrekt konfiguriert wurde. Bei korrekter Konfiguration löscht das System lokale Schnappschüsse automatisch, wodurch stets genügend Speicherplatz zur Verfügung steht.
iOS-Backups löschen
Macs verwenden das Betriebssystem macOS, das eine umfassende Synchronisierung von Daten zwischen Apple-Geräten ermöglicht. Zusätzlich können Nutzer lokale Backups ihres iPhones oder iPads auf dem Mac erstellen. Gerade bei intensiver Smartphone-Nutzung können solche Backup-Dateien viel Speicherplatz belegen. Ältere Backups sollten daher immer über den Finder oder die Systemeinstellungen gelöscht werden, sobald sie überflüssig sind.
Anwendungsprotokolle und Supportdateien löschen
Nicht alle Apps werden nach der Löschung zu 100 % entfernt. Manchmal bleiben Anwendungsprotokolle und Supportdateien zurück, die weiterhin Speicherplatz belegen, obwohl die App selbst nicht mehr existiert. Diese Reste können manuell in Ordnern wie ~/Library/Caches, ~/Library/Logs und ~/Library/Application Support/ entfernt werden. Schneller geht es mit speziellen Bereinigungsprogrammen.
Downloads aufräumen
Nur die wenigsten Nutzer räumen ihren Downloads-Ordner auf. Dabei stauen sich hier mit der Zeit zahlreiche heruntergeladene Dateien an, darunter Bilder, Videos und Programme. Da ein beträchtlicher Anteil dieser Dateien nicht mehr genutzt wird, sollten sie regelmäßig gelöscht werden. Dabei hilft es, die verschiedenen Dateien nach Größe zu sortieren.
Speicherplatz optimieren
Macs verfügen über integrierte Funktionen zur Optimierung des Speicherplatzes. Wie wir dabei genau vorgehen, hängt von der jeweiligen Version ab. Die genaue Prozedur richtet sich danach, ob es sich um eine Mac-Version vor Ventura oder macOS Ventura beziehungsweise eine spätere Version handelt. In beiden Fällen beginnen wir die Speicherverwaltung bei „Über diesen Mac“ und gelangen von dort zu den jeweiligen Speicheroptionen.
Systemordner durchsuchen
Im Systemordner befinden sich zahlreiche Konfigurationsdateien, Protokolle und Systemdaten. Diesen Ordner gelegentlich zu durchsuchen, hilft bei der Identifikation von möglichen Speicherfressern. Wichtig ist, hier nicht auf gut Glück zu löschen. Einige Dateien im Systemordner sind essenziell für einen reibungslosen Betrieb von macOS. Wer sich nicht mit der Struktur von macOS auskennt, sollte den Systemordner am besten nicht anrühren.

